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Berichte aus dem Schuljahr 2018/19

Schülerskirennen der Gemeindeschulen von Ober- und Unteriberg

Eine Medaille für alle
Bei guten Bedingungen kämpften 177 Ybriger Schüler auf der Roggenpiste um Zeit und Podestplätze. Auch dieses Jahr klassierte der Steilhang. Für die Tagesbestzeit sorgte Lars Heinrich aus Unteriberg. Auf der kurzen Strecke war Sarina Reichmuth aus Oberiberg am schnellsten.


Von René Steiner
Das gemeinsame Skirennen der Ybriger Primarschulen fand auch dieses Jahr beim Roggenskilift in Oberiberg statt. 177 Skifahrerinnen und Skifahrer aus Studen, Ober- und Unteriberg nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Mitschülern zu messen. Bis zur zweiten Klasse war die Teilnahme freiwillig, für die grösseren Schüler Pflicht.

Die organisierende Lehrerschaft durfte auf die aktive Unterstützung der Schweizer Ski- und Snowboardschule Ybrig zählen. Diese sorgte zusammen mit der Skilift Roggen AG für eine tadellos präparierte Piste, einen flüssig gesteckten Kurs, die genaue Zeitmessung und die Rangliste. Obwohl sich im Verlaufe des Rennens der Nebel einschlich, waren die Sichtverhältnisse bis zum Schluss fair. Am Pistenrand feuerten zahlreiche Sportbegeisterte und Eltern die kleinen und grossen Rennfahrer an.

Die Kurzstrecke in Oberiberger Hand
Für die 35 Kindergärtler und 43 Unterstufenschüler erfolgte der Start unterhalb des Steilhangs. Mutig nahmen sie alle den Kurzparcours unter die Bretter, die einen mit ausgefeilter Technik, andere mit bewährt breitem Fahrstil. Als schnellste ihrer Kategorie fuhren Emma Holdener und Joel Reichmuth, Sarina Reichmuth und Leon Holdener, alle Oberiberg, durch das Ziel.

"Kampf" für die einen, Freude für die anderen
Ab der dritten Klasse wartete im oberen Streckenteil der selektionierende Steilhang. Bei den Skicracks fand der gesteckte Kurs nicht einhellig Begeisterung, er sei etwas eckig gesteckt gewesen. Und wie Profis analysierten sie, wo die entscheidenden Hundertstel liegenblieben. Während also die Profis verbissen die ideale Linie suchten, zählte bei vielen das Durchkommen und die Freude an einer gelungenen Fahrt.
Die Kategorien der 3. und 4. Klasse gewannen die Geschwister Leana und Jan Bieri aus Studen. Für die Tagesbestzeiten sorgten zwei aus Unteriberg: Lars Heinrich fuhr mit 35,30 sek allen davon, Nadine Fässler war mit 36,67 sek das schnellste Mädchen. Insgesamt gab es sehr wenige Torfehler und Stürze, und alle gestarteten Fahrer ereichten das Ziel, wo auf sie ein stärkendes Getränk und etwas Süsses wartete.

Eine Medaille für alle - und ein Bob
Schulleiterin Susanne Lagler kommentierte nicht nur den Rennverlauf, zügig führte sie durch die Rangverkündigung, die die ersehnte Auskunft über das Abschneiden gab. Dieses Jahr durfte jedes Kind nicht nur einen Gratiseintritt für das Hallenbad Minster entgegen nehmen, diesmal gab es für alle auch eine Medaille! Und dem Fünftklässler Emanuel Fässler aus Studen winkte noch mehr GlücK: Er gewann einen Bob, der unter allen Teilnehmern verlost wurde.
Hier geht’s zur Rangliste.

NMG-Exkursion ins Postwäldli (Thema Wald-Schutz) vom 06. Dezember 2018

Und wiederum durften die 5./6. Klässler für eine kurze Zeit dem Alltag im Schulzimmer entfliehen, denn passend zum NMG-Thema "Wald-Schutz" wurden sie direkt von einem kompetenten Waldkenner mit Informationen versorgt. Walter Marty, Oberibergs Gemeindepräsident, liess es sich nicht nehmen, persönlich aus seiner Arbeitserfahrung im Forstwesen zu berichten.
Gut vorbereitet, mit Anschauungsmaterial aus dem förstlichen Umfeld, vermittelte er den Kinder die wichtigsten Funktionen des Waldes, dessen Aufbau in Stockwerken, die wirtschaftliche wie auch die nachhaltige Seite des natürlichen Rohstoffes und erinnerte die Schüler an ihre privilegierte Situation, in so einer tollen Umgebung mit direktem Waldzugang aufwachsen zu dürfen.
Der Unterricht in der freien Natur stiess auf ein dankbares Echo, beteiligten sich doch die Kinder mit Interesse am Informationsaustausch und bestritten eifrig die ihnen gestellten Aufgaben an verschiedenen gekennzeichneten Orten des Waldes. Mit einem herzlichen Dankeschön verliess die Doppelklasse nach 2 Lektionen diesen abwechslungsreichen Lernort.
Silvio Kopp, Klassenlehrperson

Exkusion in die Milchmanufaktur Einsiedeln

Für die 18 Fünft- und Sechstklässler der Schule Moos in Oberiberg stand - passend zum aktuellen NMG-Thema "Footprint - Lebensmittelverschwendung" - am Mittwoch 24.10.2018 eine Schulexkursion auf dem Programm. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisten wir nach Einsiedeln, wo uns morgens um 8.30 Uhr eine Mitarbeiterin der Milchmanufaktur begrüsste. Sie führte uns durch den tadellos geführten Betrieb, liess uns Milch, Käsesorten und Joghurt-Varianten degustieren und zeigte uns in den Fabrikationsräumen, wie die verschiedenen Milch-Produkte hergestellt werden. Dabei zwängten wir uns in Schutzkleidung, schauten dem Milch-Flüsterer über die Schultern und kniffen die Nasen ob des eigentümlichen Geruches im Reiferaum  zusammen. Zum Schluss beantwortete ein fachkundiger Käser viele Schülerfragen zum vorliegenden Thema "Foodwaste", dazu gab es ein herzhaftes Znüni mit belegten Broten und Getränken. 

Im Anschluss mussten wir uns wegen des einsetzenden Regens noch etwas beeilen, um den Bus nach Hause zu erwischen.
Die Auswertung des Interviews mit dem Personal und die Generierung des nachhaltigen Wissens über die Möglichkeiten zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung werden uns in den nächsten NMG-Lektionen noch eine Weile beschäftigen.
Silvio Kopp, Klassenlehrperson

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Gemeinsamer Schulstart nach den Herbstferien vom 15. Oktober 2018

Bereits am ersten Schultag nach den Sommerferien starteten die Kindergärtner und Schüler der Primarschule Oberiberg passend zum diesjährigen Schuljahres-Thema "Unterwasser" ins neue Schuljahr. Die jüngeren Schüler (Kindergarten bis 3. Klasse) durften die Namen ihrer Schulgöttis fischen.

Zum Start nach den Herbstferien konnten die Primarschüler ein kurzes Theater geniessen, welches die Schüler des Schülerrates zusammengestellt und präsentiert hatten. Sie schickten einen Regentropfen auf seine Reise durch den Kreislauf des Wassers. Zum Glück fiel der Regentropfen im richtigen Moment vom Himmel und rettete dabei einen Hirsch vor dem Schuss des Jägers. Als Dank zeigte der Hirsch dem Regentropfen, wo die Quelle liegt. Wie es für den Regentropfen weitergeht, erfahren die Kinder nach den Weihnachtsferien.
Katja Bruhin, Klassenlehrperson

Ybriger Märcht vom 18. September 2018

Bei wunderbar warmen Wetter präsentierten die Oberiberger Schulkinder am diesjährigen Ybriger Märcht ihre Marktstände. Bereits Wochen vorher stellten die 3. bis 6. Klässler Gruppen zusammen und gestalteten ihr Angebot für den Markt am Dienstag,  18. September 2018.
Die Marktbesucher konnten an den abwechslungsreichen Ständen der Schüler verweilen. Sie übten ihre Treffsicherheit beim Büchsenschiessen, Mohrenkopfschiessen und Dart. Beim Würfel-Spiel konnte man sein Glück auf die Probe stellen. Der Aloha-Stand verpflegte die Besucher mit leckeren Milchshakes und die "Ybriger Meitli" verwöhnten vor allem die Besucherinnen mit selbst gemachtem Schmuck und wunderschönen Frisur-Kreationen.
Die Kindergärtner und 1./2. Klässler betrieben in der Turnhalle eine Tausch-Börse, bei der viele Spielsachen den Besitzer wechselten.
Dank dem grossen Back-Einsatz der Mütter konnten die Primarschüler ein reichhaltiges Kuchenbuffet anpreisen und somit die Klassenkassen etwas aufbesseren.
Katja Bruhin, Klassenlehrperson

Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie.

Herbstwanderung der Primarschule Oberiberg vom 04. September 2018

Mit dem Einzug der ersten herbstlichen Farben in der Landschaft war es auch für die Schüler der Primarschule Moos in Oberiberg an der Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren und die Gegend um das schöne Bergdorf zu erkunden.
Dieses Jahr wurde die Wanderroute von der Ibergeregg ausgehen zum einen Teil über den Furggelenstock durch das Sumpfgebiet Surbrunnen gelegt und zum anderen Teil über den alten Schwyzerweg Richtung Fallenbach unter die Füsse genommen. Während die grösseren Schüler den steilen Anstieg auf den aussichtsreichen Brünnelistock in Angriff nahmen, durften die Kindergärtner mit ihren Gspändli aus der Unterstufe bergab Richtung Oberiberg losmarschieren.
Bald einmal machte sich die Feuchtigkeit der letzten regenreichen Spätsommertage in Form von Pfützen und Wasserlöchern bemerkbar, was einige Schüler dazu verleitete, eine regelrechte Schlammschlacht zu inszenieren. Zum Glück und zur Freude der Mütter wurden am nächsten gemeinsamen Treffpunkt, an der Feuerstelle Fallenbach, die gröbsten Spuren des Hochmoors im nahegelegenen Bach sauber ausgewaschen. Auch das brennende Grillfeuer, das hauptsächlich zum Bräteln der mitgebrachten Würste und Fleischstücke diente, half mit, die Naturwäsche im Freien etwas zu trocknen.
Spass und Spiel beim Wasserstauen und Burgbauen im Flussbett und die sportliche Betätigung mit dem Drahtseilbahn-Hocker liessen die Zeit im Nu vorbeifliegen und so machte sich die ganze Schülerschaft mitsamt Lehr- und Begleitpersonen auf den gemeinsamen Weg zum Ziel des Wanderausflugs. Dabei durften die frisch gewählten Göttikinder der Unterstufe mit ihren Göttis aus der oberen Mittelstufe an der Hand die letzten Kilometer bewältigen.
Auf dem Laucherenparkplatz warteten bereits die Mütter auf ihre Sprösslinge, die natürlich viel Interessantes von der Exkursion zu erzählen hatten. Unser Dankeschön geht an die Organisation und Begleitperson dieses alljährlichen Events und an Petrus für das herrliche Wetter, das er uns dazu beschert hatte. Wir freuen uns auf die nächste Herbstwanderung im folgenden Schuljahr.
Silvio Kopp, Klassenlehrperson

Berichte aus dem Schuljahr 2017/18

Radtest vom 06. Juni 2018

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Plüschtier

Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse wünschten sich im TTG-Unterricht ein eigenes Plüschtier zu  nähen.

Jedes Kind zeichnete das eigene Plüschtier, bzw. Plüschmonster. Dabei sollte eine Strick-Liesel-Schnur integriert werden. Die Schnur konnte sowohl als Beine, bzw. Arme, Gurt oder Halsband dienen. Für den Körper des Tieres standen verschiedenfarbige Plüschstoffe mit kurzen oder langen Haaren zur Verfügung. Für die Herstellung eines passenden Schnittmusters gestalteten  die Schüler ein dreidimensionales Tier in der Originalgrösse aus Papier. Hier zeigten sich bereits die ersten Schwierigkeiten, z.B. wie schafft man es, dass der Tierkörper rund wird und oben und unten geschlossen ist?

Nach dem Abformen des Schnittmuster konnte der Stoff zugeschnitten werden. Die verschiedenen Stoffteile wurden zusammengesteckt und von Hand mit Überwindlungsstichen zusammengenäht. Dabei beachteten die Schüler, möglichst gleichmässige und kleine Stiche zu nähen, damit die Stopfwatte am Schluss nicht durch irgendwelche Öffnungen herausquellen könnte.

Auch durften allfällige Schwänze, Beine und Arme aus der Strick-Liesel-Schnur nicht vergessen gehen. Sie wurden gleich am richtigen Ort eingenäht. Nach dem Wenden und Ausstopfen der Näharbeit zeigte sich erst, ob das Tier oder Monster den Vorstellungen wirklich entspricht. Nun nur noch die Öffnung zunähen, Augen annähen, Mund, Zähne, Schnabel, Flügel.....festnähen und allenfalls noch Schnauzhaare einknüpfen und fertig sind die Plüschtiere.
Rita Marty Holdener, Fachlehrperson

2-tägige Schulreise der 5. und 6. Klässler

Die diesjährige Schulreise der 5./6. Klasse wurde vom 29. bis 30. Mai 2018 bei bestem Wetter in der heimischen Region durchgeführt. Als Begleitpersonen mit dabei waren Brigitte Schicker, Carmen Holdener und Daniela Schuler, die uns tatkräftig unterstützten und denen unser grosser Dank gebührt.

Die Reise führte mit dem Mountainbike von Oberiberg via Waag/Unteriberg dem Sihlsee entlang nach Egg, wo es dann mit einer ziemlichen Steigung auf die Körnlisegg ging. Dort wartete das wunderbar gelegene Naturfreundehaus "Sonnenberg" auf uns. Oben angekommen wurde nach dem Zimmerbezug ein Abendessen durch die Schüler hergerichtet und verspiesen. Im Anschluss folgte ein Spielabend und eine etwas unruhige Nacht in den Gruppenzimmern.

Der nächste Tag bescherte uns neben herrlichem Sommerwetter eine weitere Steigung auf das Stöcklichrüz, eine tolle Aussicht auf verschiedene Seen, Berge und Kantone und eine rassige Abfahrt zurück an den Sihlsee, wo ein vergnügliches und erfrischendes Bad für die kräftezehrenden Reisestrapazen entschädigte. Um dem drohenden Gewitteraufzug zu entkommen, wurde unterwegs nur ein kurzer Halt für eine Glacepause eingeschoben, um dann unverzüglich die Heimfahrt nach Unteriberg und die letzte Steigung durchs Leh nach Oberiberg unter die Räder zu nehmen.

Neben einem gehörigen Muskelkater bleiben hoffentlich ganz viele gute Erinnerungen an die strenge, aber tolle Schulreise. Die Voraussetzung, dass alle Schüler nun gut vorbereitet an die unmittelbar bevorstehende Veloprüfung gehen können, ist durch dieses intensive Training sowohl "offroad" als auch im Strassenverkehr durchaus gegeben. Allen Schülern viel Glück am Radtest 2018!
Silvio Kopp, Klassenlehrperson

Magnetismus-Rennspiel

Das Thema bei der letzten Werkarbeit im TTG-Unterricht (Textiles und Technisches Gestalten) der 5. Klasse lautete Magnetismus. Nach einer Einführung mit Hilfe verschiedener Experimenten entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine einfache Rennbahn aus Karton. Dabei benutzten die 5. Klässler die Abstosskräfte der Magnete. In einem Rundkurs sollte ein Magnet als Rennauto dienen. Das Rennauto wurde durch die Abstossungskraft eines zweiten Magneten gesteuert. Durch Spielen und Testen fanden die Schüler heraus, an welchen Stellen Banden benötigt wurden, damit das Rennauto nicht aus der Bahn geriet.

Nach diesen ersten Erfahrungen mit der Magnetkraft erhielten die Schüler den Auftrag, ein Rennspiel mit Magneten zu gestalten. Folgende Punkte mussten bei der Planung und Herstellung beachtet werden:
-Wähle ein Thema und achte darauf, dass min.2 Spieler gegeneinander antreten können.
-Erfinde eigene Spielregeln, teste diese und schreibe sie auf.
-Die Steuerung der Spielfiguren erfolgt mit Magneten.
-Es müssen Hindernisse eingebaut werden.
-Das Spielfeld darf nicht grösser als die vorgegebene Sperrholzplatte und nicht kleiner
  als 25 cm x 25 cm sein.
-Das Rennspiel wird dem gewählten Thema entsprechend gestaltet und angemalt.

In einem ersten Schritt skizzierten die Schüler ihre Spielidee. Anschliessend zeichneten sie das Spielfeld in der richtigen Grösse auf Papier. Dann ging es an die Umsetzung und Herstellung des Spieles. Es wurde gesägt, gebohrt, geschliffen, geleimt, gemalt usw. Dazwischen brauchte es immer wieder Tests und Verbesserungen. Nach dem Schreiben der Spielregeln konnten die Spiele beginnen.
Rita Marty Holdener, Fachlehrperson