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In Gelb, auf grünem Dreiberg, eine wachsende, stilisierte Eibe mit roten Früchten.
Nach Styger deutet die Eibe, im Dialekt "Ye", auf die Gemeinde; er schuf in den 20er Jahren das Wappen, allerdings beseitet mit 2 roten Sternen, die bald wieder aus dem Gemeindezeichen verschwanden.
Jenseits der Ibergeregg (1406 m) - vom Kantonshauptort Schwyz aus gesehen - liegt der Sommer- und Winterkurort Oberiberg, bis auf eine Höhe von 1135 m locker an den Südwesthang des Guggernchopfs angeschmiegt. Sie bildet somit die höchstgelegene Gemeinde im Kanton Schwyz. In der berühmten Vergabung von Kaiser Heinrich II. aus dem Jahr 1018 wird auch das ganze Einzugsgebiet der Sihl, natürlich eingeschlossen die Talschaft der Minster und der Waag, dem Kloster Einsiedeln zugesprochen. Das imperiale Versprechen nützte den adligen Mönchen nichts: vom Muotagebiet und von Schwyz aus stiessen die Hirten - wohl seit dem 11./12. Jahrhundert - allmählich an die Minster vor und kultivierten die Süd- und Westhänge. Im Einsiedler Urbar von 1220 figurieren noch klösterliche Güter, in jenen von 1331 tauchen sie nicht mehr auf.
Eine erste Kapelle entstand nach dem Morgartenkrieg von 1315, wurde aber erst 1350 eingeweiht. 1481 konnte ein neues Gotteshaus eingeweiht werden, ohne dass Iberg bereits von der Mutterpfarrei Schwyz abgekurt gewesen wäre. Diese Kapelle hatte mit einigen Umgestaltungen vier Jahrhunderte Bestand. Die heutige Friedhofkapelle ist ein Relikt dieses Baus. 1876 schliesslich wurde die gegenwärtige Pfarrkirche St. Johannes der Täufer errichtet. Im 16. Jahrhundet entstand im Isentobel am Schijn ein kleines Eisenbergwerk, etwas später im Glastobel eine Glashütte.