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Trotz Mangel an einem ständigen Geistlichen herrschte in der Zwischenzeit in Iberg reges religiöses Leben. Es wurde eine neue Glocke angeschafft, 1567 an der Friedhofmauer der bis 1876 existierende Schwibbogen errichtet und in der Kirche ein Sakramentshäuschen eingesetzt.
Es folgte die Aussen- und Innenrenovation des Pfarrhauses, der Kirche und des Glockenturmes und die Erbauung zweier neuer Altäre in der Kirche. Am 25. April 1581 weihte der Weihbischof Balthasar von Konstanz die zwei Nebenaltäre auf der Evangelien- und Epistelseite.
Im Jahre 1572 wurde ein Jahrzeitbuch angeschafft und es fanden Bittgänge von Einsiedeln, Schwyz, Steinen, Muotathal und Illgau nach Iberg statt. Es folgten ca. 1600 die Ausmalung der Kirche, 1616 die Anschaffung einer neuen silbernen Monstranz und 1622 die Errichtung eines Taufsteines.
Als die Pfarrkirche wegen ihrer geringen Grösse der anwachsenden Volkszahl nicht mehr genügte, entschloss man sich zur Vergrösserung derselben. Der Chor der Kirche wurde 1684 erhöht, ein Gewölbe aus Ziegeln gemacht, die ganze Kirche verlängert, repariert, und in den folgenden Jahren wurden drei neue Altäre errichtet.