Alppfad im Ybrig.
Einstieg zum Alppfad.
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Einstieg zum Alppfad im Ybrig
Alpen und Alpwirtschaft im Kanton Schwyz
Rund 17 % oder 154 km2 unseres Kantons bestehen aus Alpweiden. Hier hinauf kommen alljährlich Tausende von Milchkühen, Rindern, Kälbern, Schafen, Geissen, Schweinen und Pferden zur Sömmerung. Sie bereiten ihren Besitzern Freude, indem sie jeden Sommer grosse Mengen von Milch, Käse und Butter produzieren oder - was wirtschaftlich ebenso bedeutend ist - einfach an Körpergewicht zunehmen.
Die umfassende Bedeutung der hiesigen Alpwirtschaft zeigt sich nicht allein in ihrer Pro-duktivität. Sie war und ist vielmehr Voraussetzung für den Erhalt unserer einzigartigen voralpinen Kulturlandschaft und schafft damit auch die Basis für den Tourismus. Die Alpsömmerung trägt zudem zur Existenzsicherung vieler kleinerer Bergbauernbetriebe bei und entlastet sie während der sommerlichen Arbeitsspitzen von der Viehbetreuung. Das Futter wächst hier oben ja „von selbst“ und muss nur abgefressen werden!
Bewirtschaftung der Alpweiden
Das Gebiet, welches Sie auf dem Alppfad durchwandern, wurde bereits vor zirka tausend Jahren von Südwesten her erschlossen und gerodet. Die Schwyzer brauchten neue Weidegründe, dies aufgrund der für den Export immer wichtigeren Viehzucht, und spätestens seit dem 15. Jahrhundert auch für die Produktion von hartem Alpkäse.
Dabei ist die Alpbewirtschaftung im „inneren“ Kantonsteil von Schwyz untrennbar mit der Oberallmeind-Korporation (OAK) verflochten: älter als die Eidgenossenschaft selbst, bildet sie heute noch den wichtigsten genossenschaftlichen Zusammenschluss für die Nutzung und Verwaltung der Alpen und Wälder. Zwischen Ibergeregg und Hoch-Ybrig sind fast alle Alpweiden im Besitz der OAK; die Alpgebäude gehören jedoch meist Privaten - oftmals Familienbetrieben - welche gegen eine bescheidene „Auflage“ einen Teil der jeweiligen Alp bewirtschaft

